Süßkartoffel-Salat mit Tahini und Tofu

Süßkartoffelsalat mit Tofu und Tahini

Süßkartoffelsalat nach Ottolenghi

Dieser arabisch inspirierte Salat ist eine Hauptspeise, vielleicht eine Vorspeise, aber auf keinen Fall nur eine Beilage. Dafür ist die Geschmackspalette zu viefältig, ist alles drin: Nussig, frisch, süß, etwas scharf, erdig. Das Dressing habe ich mir bei dem großen Ottolenghi abgeguckt. Es besteht aus Tahini (arabischer Sesamsauce), Zitronensaft, Wasser, Knoblauch. Seine Konsistenz ist cremig, sein Geschmack würzig (irgendwie musste ich dabei an Burgersauce von Jim Block denken, meines Erachtens die beste Burgersauce der Welt).

Anstatt Salz wie im Originalrezept habe ich eine orientalische Gewürzmischung untergemischt, die aus dem fabelhaften Laden Violas stammt. Die Mischung heißt irreführenderweise Elbstrand, wahrscheinlich weil sie so aussieht, die Zutaten sind aber eher Orient als Elbe: Bockshornklee, Cumin, Koriandersamen, Meersalz und zum hübsch Aussehen noch goldene Liebeskugeln.

Violas Gewürze

Orientalische Gewürzmischung

Die Süßkartoffeln legen wie immer eine tolle Performance hin. Mit der deutschen Kartoffel hat die Süsse gar nichts gemeinsam. Während deutsche Kartoffeln erst durch die Zugabe weiterer Dinge Geschmack entwickeln, ist die Süßkartoffel eine ziemliche Rampensau ein ziemlicher Aufmerksamkeitszieher und braucht eigentlich nur ein paar gute Backgroundsänger, die sie ergänzen und verfeinern. Bitteschön, die soll sie haben! Mit dem typischen deutschen Kartoffelsalat hat diese arabische Nummer eigentlich nichts gemeinsam. Wie die meisten Rezepte aus diesem Kulturkreis ist auch der Süßkartoffelsalat einfach nur gesund. Also eine perfekte Investition in die Bikinifigur :-) Weiterlesen

Ist es ein Falafel? Ein Taco? Ein Falaco!

Falaco, Arabien trifft MexicoFalafel? Nee, FalacoFusion food und Finger food in einem

Mann, das war eine lange Pause. Ohje, ohje, ohje. War gar nicht so beabsichtigt, ist einfach so passiert. Das Leben eben manchmal.

Aber nicht lange Jammern, lasst uns lieber feiern. Und zwar eine Fusion Party. Hat nichts mit dem Festival zu tun, sondern mit Fusion Food, wie man so ein Rezept neudeutsch nennt. Wenn sich zwei unterschiedliche Kulturen oder Küchen treffen und das allerbeste daraus machen. Wer feiert denn jetzt hier zusammen? Na, Arabien und Mexico. Die einen bringen den Falafel zur Party mit, die anderen den Taco. Zusammen sind sie mehr als nur die Summe ihrer Teile. Die Avocado schmiegt sich an die Paprika als hätte sie nie etwas anderes im Leben getan, der Käse amüsiert sich ungeniert mit der Tahini, Chili und Kardamom mischen den Tofu auf, Minze und Haselnuss verstehen sich prächtig.

Was für ein Fest!

Achso, ja, Asien ist auch dabei. Damit sich der ferne Osten bei dieser multikulturellen Veranstaltung nicht ausgeschlossen fühlt, habe ich auch die scharfe Tante Sriracha eingeladen. Die heizt jeder Party richtig ein. Sie bestand darauf, den unlustigen Tofu mitzubringen. Das olle Mauerblümchen, dachte ich, ob der nun da ist oder nicht… Aber dann nahmen die Gewürze ihn unter ihre Fittiche und – oha, der kann auch anders, der Tofu.

Ach, ist sie schön, diese zusammenwachsende Welt.

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Endlich enthülltes Geheimrezept: The real Thai Noodlesoup!

Thailändische NudelsuppeDas enthüllte RezeptThai Noodlesoup

Sie war der Grund, warum ich dieses Blog begonnen habe. Sie hat uns in Thailand den Kopf verdreht. Aber sie war nicht nur ein kleiner Urlaubsflirt zwischen Deutschen und einer Thai. Wir konnten sie auch zuhause nie vergessen, hatten sie im Kopf, im Herz, im Bauch. Deshalb opferte sich mein Freund, dieser edle Krieger, er schulterte seinen Rucksack, stieg in eine Bahn, einen Flieger, einen Bus, einen weiteren Flieger, einen weiteren Bus und auf eine Fähre. Er kam an auf der fernen Insel, schaute in fremde Küchen und fremde Töpfe und kam schließlich zurück, triumphierend mit dem Rezept für die echte Thai Noodlesoup in der Hand (na ja, oder eben dem Video auf dem Handy).

Wir kochten sie nach, probierten und legten die Löffel mit Tränen in den Augen aus der Hand – das war the real Noodlesoup.

The real Thai Noodlesoup hier einfach so in Altona auf unseren Tellern.

Mit einer Zutat, auf die man nie kommen würde, wenn man an die klassische Thai Küche denkt (Cliffhanger!).

Genug Pathos? Dann an die Arbeit, Freunde, vergeudet Eure Lebenszeit nicht länger ohne diese Nudelsuppe!

Close up der besten Nudelsuppe der Welt

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Kürbis-Süßkartoffel-Kokossuppe mit sechs sexy Gewürzen

Kürbis-Süßkartoffelsuppe mit sechs sexy Gewürzen Asiatische Gewürzpaste im Mörser: Anis, Chili, Knoblauch, Schalotte, Zimt, Zitronengras ...

Die Suppe schmeckt wie ein Besuch auf einem südostasiatischen Food Market: Ingwer, Chili, Sternanis, Zimt, Zitronengras und Bockshornklee verbinden sich samtig mit der Süße der Kokosmilch. Kürbs und Süßkartoffel halten sich bescheiden im Hintergrund. Die Gewürze werden anfangs in einem Mörser zu einer Paste zerstoßen. Schon in dem Moment wird Eure Küche beginnen, ganz zauberhaft zu riechen.

Ein paar fun facts zum wundersamen Bockshornklee: Der bieder wie die deutsche Eiche klingende Name passt gar nicht zum Geschmack der kleinen Wundersamen. Bockshornklee ist wesentlicher Bestandteil von Currypulver, deshalb schmeckt die Suppe ein bisschen wie ein indisches Curry, obwohl nur ein Viertel Teelöffel Bockshornkleesamen enthalten sind. Bockshornklee wird seit Alters her Heilkräfte zugeschrieben, Hilgehard von Bingen verschrieb ihn bei Hautkrankheiten und im Nahen Osten gilt er als Mittel gegen Haarausfall.

Die Suppe wird Euch gesund halten, Euer Immunsystem stärken und lästige Grippeviren abwehren wie ein kleines Dorf in Gallien die Römer. Und dabei ist sie natürlich wie immer eine relativ schnelle Nummer, die meiste Zeit nimmt das Schälen und Schnippeln der Zutaten in Anspruch, anschließend erledigt die Hitze auf dem Herd die Magie ganz allein.

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Thailändischer Ananas-Bratreis mit Shrimps

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Happy new year, liebe Freunde! Wollt ihr auch alle gesünder essen und ein paar Pfunde purzeln lassen? Hurra, dann lasst uns die Anfangsenergie nutzen und diesen gesunden Bratreis mit reichlich Vitaminen zaubern. Denn nur wenn der Körper fit ist, kann der Geist sein Bestes geben. Und um nichts anderes geht es doch hier, oder?

Fruchtig und herzhaft zusammen ergeben nur in der asiatischen Küche einen guten Geschmack, finde ich. Pizza Hawaii zum Beispiel finde ich ganz schrecklich. Aber beim Ananas-Reis werden die vier Grundgeschmacksrichtungen der Thai-Küche par excellence erfüllt: Süß, salzig, sauer, scharf. Viermal S. Ssssuper!

Ich habe letztens eine Riesenpfanne vom famosen Ananas-Reis gekocht, weil ich mich mal wieder mit der Reismenge vertan hatte, und was soll ich sagen, die Riesenpfanne wurde von drei Mäulern ratzeputz leer gefressen, kein Körnchen mehr da am nächsten Morgen. Braucht ihr noch mehr Qualitätsbeweise?

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Asiatische Green Tea Nudeln mit Süßkartoffeln

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Im Asia-Supermarkt habe ich letztens japanische Grüner-Tee-Nudeln entdeckt. Laut Shopbetreiber sollten sie leicht nach grünem Tee schmecken und mit allem Möglichem serviert werden können. Gehört, gekauft. Die Packung war auch einfach zu schick.

Es handelte sich um Soba Nudeln. Die Grüner Tee Soba Nudel-Variante färbt sich beim Kochen knallgrün. Sobanudeln werden aus Buchweizenmehl hergestellt, haben viel weniger Kalorien als Spaghetti und sollen gesund sein (daher trinken die Japaner das Nudelwasser anschließend sogar als eine Art Tee). In Japan werden die Nudeln im Sommer auch kalt gegessen. Meist kommen sie in Brühe daher.

Ich habe sie als Bratnudel verwendet und das war auch echt lecker. Kein Knüller, eher so ein nettes, bescheidenes Ding. Ich habe nur Süßkartoffeln als Gemüse dazugegeben und ansonsten auf die Power der unschlagbaren asiatischen Kombi gesetzt: Koriander, Erdnüsse, Röstzwiebeln. Das schmeckt immer famos.

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