Schweiz: Rösti mit Bratwurst

schweizer roesti

Kalt ist es in Hamburg. Und die Kälte ist nicht wie letzte Woche von der netten Sorte, der mit Sonne und trockener Luft und so.  Nee,die hier ist feucht, kriecht die Ärmel hoch und macht es sich da bequem. Allerhöchste Zeit sich aufzuwärmen! Ich habe gestern ein Gericht aus einer richtig kalten Region machen wollen, weil die Menschen da ja wissen, was der Körper dann braucht. Grönland fiel leider raus, weil Edeka weder Robben- noch Walfleisch im Tiefkühler hat. Pah, von wegen gut sortiert! Also ein anderes Land … wer hat es denn mal richtig kalt? Die Schweizer! Ja, richtig. Oben auf dem Berg wirds oft eisig und da kommt so ein Kohlenhydratschwung gerade recht, um ordentlich was zuzusetzen. Übrigens werden Rösti nicht nur in den Alpen angeboten. Das Schweizer Nationalgericht stand auf jeder Lodge auf der Speisekarte, die wir im Himalaya besuchten. Rösti mit Spiegelei oben drauf. Aber die Nepali konnten die Rösti nicht so richtig (warum bleiben sie nicht bei ihren wunderbaren Momos?), deshalb schielen wir für das Rezept in die Schweiz. Allerdings habe ich mir erlaubt, die Rösti mit ein bisschen scharf und Apfel aufzupeppen. Und weil ein Rösti allein noch keine volle Mahlzeit darstellt (zumindest nicht für den Mann), gibts dazu ne flotte Bratwurst und Rotweinsauce. Auf geht’s!

Zutaten für die Rösti:

500g mehlig kochende Kartoffeln

2 Schalotten

3 Knoblauchzehen

1 großer Apfel

1 Tasse Parmesan

etwas Chilipulver

Salz, Pfeffer, Muskat

Die Kartoffeln und den Apfel mit der Reibe raspeln (Vorsicht mit den Fingern! Ich trage jetzt Pflaster!) und in eine Schüssel geben. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Zur Kartoffel-Apfelmasse geben, den Parmesan und die Gewürze dazugeben. Alles richtig gut vermengen und fünf Minuten ziehen lassen. In einer Pfanne Öl erhitzen und die Masse hineingeben, bis der Pfannenboden komplett bedeckt ist. Ordentlich flachdrücken. Auf mittlerer Hitze 10 Minuten braten. Dann muss das Rösti gewendet werden – dazu  einen Teller über die Pfanne geben, dieselbe umdrehen und den Rösti mit der anderen Seite in die Pfanne geben. Nochmal 10 Minuten braten.

In einer anderen Pfanne Öl erhitzen und die Bratwürste schön braun darin rösten.

Für die Sauce:

1 Topf Crème fraiche

1 Schalotte

ein paar Rosmarinstengel

75ml Rotwein

75ml Rinderbrühe

Für die Sauce habe ich einfach eine Schalotte und Rosmarin angebraten, etwas Crème fraiche und Rotwein dazugegeben und die Rinderbrühe.

Und nun Ä Guetä! wie die Schweizer so sagen!

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