Süßkartoffel-Frikadellen mit exotischer Würzung oder „Wer braucht denn bitte Hackfleisch?“

suesskartoffel-frikadellen

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Manchmal probiert man am Herd so rum, hat drei Schüsseln gleichzeitig in der Mache, brät die fünfte Fuhre Gemüsefrikadellen, hat keine großen Erwartungen mehr, probiert nebenbei einen Happs und – ZACK – ist hin und weg von dieser Kreation! Mhmmm. Ging mir so mit diesen Schätzchen. Wie konnte ich bis jetzt ohne die leben? Wie, WIE?

Mit Süßkartoffeln habe ich mich im Winter angefreundet, nachdem ich sie im Ofen gemacht hatte, dann wurde die Freundschaft beim letzten Grillen etwas inniger, als die Süßkartoffel in Folie gewickelt noch mehr tolle Qualitäten präsentierte. Und jetzt ist die Liebschaft sowas von besiegelt und die orange, auf den ersten Blick verschroben wirkende olle Knolle gehört ganz fest zu meinem Kreis der Liebingsgemüse! Die Frage: „Ist da wirklich gar kein Fleisch drin?“ von meinem Lieblingstestesser machte deutlich, dass man sich das gar nicht vorstellen kann, wie lecker so ein veganes Frikadellchen sein kann. Jaha, komplett ohne Fleisch, nickte ich weise. Dafür sorgen die exotischen Kräuter und Gewürze Zungen-Zündstoff: Mit Chili, Koriander, Piment und Zimt kann ein Klopps ja nicht langweilig werden.

Zutaten für circa 10 Frikadellen:

300g Süßkartoffeln

3 EL Speisestärke

1/2 TL Kümmel

1 1/2 TL Chilipulver

100g Couscous

1/2 TL Zimt

1 TL Piment

einige Blätter frischer Koriander, gehackt

Gemüsebrühe

Salz und Pfeffer

Die Süßkartoffel mit einer Bürste unter warmem Wasser schrubben, so dass die Knolle halbwegs sauber aussieht. Dann mit einer Reibe grob in eine große Schüssel raspeln. Den Couscous mit kochender Gemüsebrühe übergießen und ziehen lassen. Nach dem Abkühlen mit den Süßkartoffeln vermischen. Dann zusammen mit allen anderen Zutaten vermengen und aus der Masse kleine Bällchen formen (das mit den Bällchen ist so eine Sache. Versucht einfach, aus der Masse irgendeine Form hinzubekommen). In einer Pfanne einige Esslöffel Sonnenblumenöl erhitzen und die Frikadellen darin von jeder Seite fünf bis acht Minuten anbraten. Am leckersten sind sie meiner Meinung nach, wenn sie aussen kross und braungebrannt sind.

Dazu passt: Eine helle Sauce, z.B. Aioli, Joghurt-Dip, Sour Cream.

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