Besuch auf einem Markt in Laos

laos-marktDer Höhepunkt jeder Reise ist für mich ein Besuch auf dem einheimischen Markt. Besonders in Erinnerung geblieben sind die Märkte in den laotischen Städchen Pakse und Luang Prabang. Ein echtes Abenteuer, kein Vergleich zum Altonaer Wochenmarkt. Allein die knallgrünen Kräuterberge, die dort zweimal die Woche angekarrt werden! Und die riesigen Fische! Da Laos keinen Meerzugang hat, kommt der Fisch aus dem Mekong (tolles Gericht z.B. der in Bananenblättern gedünstete Mekongfisch).

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Allerdings sind für Europäer auch ein paar Schreckmomente dabei: Zusammengebundene noch lebende Kröten, und – grausam – in Alkohol eingelegte Tierfüße, z.B. von Bären oder Hirschen. Sie sollen potenzfördernd wirken.

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Laos: Luang Prabang Salat

Lao SaladLuang Prabang SaladLuang Prabang ist ein kleines, altes französisches Kolonialstädtchen, das sich im bergigen Norden von Laos versteckt. Menschen, Straßen und das Leben dort sind wahnsinnig entspannt. Die Laoten sind ja sowieso ein sehr freundliches Volk – Sabadii hier, Sabadii da. Die laotische Küche ähnelt dem Nachbar und everybody’s darling Thailand. Auch immer gut dabei was Spicyness angeht, aber mit einem Hauch Frankreich. 80 Jahre Besatzung gehen ja nicht spurlos an einem vorbei. Man mag zu solchen Kolonialphantasien stehen, wie man will, aber die Baguettes in Laos sind an jeder Ecke echt formidable. Überhaupt nicht scharf, aber trotzdem sehr lecker ist der Luang Prabang Salat. Optisch stapelt er echt mal tief – macht einen auf ich bin doch nur ne Schüssel Grünzeug – aber hallo, sabadii – auf der Zunge geht er ab wie Schmitdts Katze! Minze und Koriander sorgen für Exotik, Erdnüsse für Biss und das Eigelb-Dressing ist einfach ne Wucht. Weiterlesen