Darling, you’re delicious: Apple Crumble mit Vanilleeis

Apple CrumbleUnter uns: Die Engländer sind ein reizendes Völkchen, aber Essen haben sie nicht so drauf. Ich war mal ein Jahr lang als Au Pair auf der Insel stationiert und konnte mein Gewicht nur dank des täglichen Verzehrs einer Packung Maryland Biscuits erhalten. (wobei „erhalten“ geschönt ist, solch eine Wampe hatte ich weder davor noch danach jemals) Wie dem auch sei, in diesem Jahr war zu allem Übel meine Gastmutter noch auf Diät, weshalb es bei uns jeden Tag Pasta mit Thunfisch gab. Wer jetzt hier eine sämige Sahnesauce mit Zitrone und Thymian vorm geistigen Auge sieht, vertreibt die bitte gleich mal wieder: Es war einfach Pasta. Mit. Thunfisch. Wenn’s richtig dekadent zuging, gab’s Öl drüber oder geriebenen Käse. Die Berichte aus anderen Familien klangen nicht viel besser, baked beans on toast baaaaahhhhaaa. Genug gelästert. Es gibt nämlich was, was sie können die charming guys da drüben: DESSERTS! Ohja. Und wer Desserts kann, dem wird a-l-l-e-s verziehen. Worum geht’s im Leben? Zum Beispiel um Apple Crumble an einem grauen Wintersonntag. Genau darum. So schön, so Seelenfood-mäßig, soooo einfach. Schnell machen bevor der Frühling kommt (obwohl dann geht Rhabarber Crumble oder Himbeer Crumble oder Erdbeer Crumble …)

Apple Crumble aus dem Ofen

Das Rezept haben die Engländer im zweiten Weltkrieg erdacht. Weil, da gab es die Zutaten für den raffinierteren Apple pie ja nicht. Für eine Crumble braucht es nur Butter, Mehl, Haferflocken. Für eine richtig gute Crumble noch Zimt, Zucker und nen Spritzer Orangensaft. Ach ja, und Vanilleeis.

Lecker? Dann los!

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