Schnelles Geschenk aus der Küche: Schokolade selber machen, zum Beispiel Chai-Schokolade

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Die letzte volle Woche vor Weihnachten hat begonnen. Oh Schreck, oh Stress, oh Du Heilige. Falls ihr noch ein schönes Last-Minute-Geschenk für Naschkatzen sucht, hab ich eins für euch: Selbstgemachte Schokolade. In einer Stunde fertig zum Anbeißen und wunderschön.

Das Tolle: Ihr könnt herum experimentieren. Gewürze, Lavendelblüten, Kekskrümel. Wie es euch gefällt.

Als Grundkombination empfehle ich getrocknete Früchte und Nüsse, letztere am liebsten schön salzig. Voll der Hit mit dunkler Schokolade.

Mir als Chai-Fan fiel natürlich zuerst Chai-Schokolade ein. Ob das geht? Und wie das geht! Einfach die wichtigen Gewürze zusammenmischen und unterrühren, schon habt ihr eine – irgendwie tiefgründig schmeckende Schokolade. Ein Glas Rotwein dazu gefällig? Das würde passen, vielleicht anstelle von Käse.

Da es nur ganz wenige Zutaten sind, müssen die besonders gut sein. Lieber die teure Bio-Schokolade kaufen, denn sie macht 80% des Geschmacks aus.

Ja, ich weiß, ihr seid im Weihnachtsstress. Nicht lang schnacken, Schokolade einpacken!

Ach so, und meine vier ultimativen – unter Blut, Schweiß und Tränen erworbenen – Tricks, wie man Schokolade schmilzt ohne einen Nervenzusammenbruch zu bekommen, schenke ich euch gratis dazu.

Ist ja Weihnachten.

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Gebrannte Mandeln mit Chai – ja, ist denn heut schon Weihnachten?

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Bald ist übrigens Herbstanfang. Und dann bald ist Winter. Und dann Weihnachtsmarkt und Geschenkekauf und Advent. Und dann ist Weihnachten!

Nee, ich bin nicht durchgedreht.

Aber die bei Edeka. Ich habe da gestern Lebkuchen und Pfefferkuchen gesehen!

Lebkuchen – Mitte September!!

Freaks.

Aber eigentlich find ich das insgeheim ziemlich gut. Denn ich liebe Lebkuchen und das ganze Zeug! Und deshalb auch die gebrannten Mandeln mit Chai-Geschmack. Die schmecken wie Weihnachtsmarkt riecht. Und das geht auch schon im Herbst richtig gut, am besten zusammen mit ner Tasse Tee auf dem Sofa.

Vielen Dank an Joy, the baker für die Rezeptidee! Habe etwas andere Gewürze genommen und weniger Salz, dafür Vanillezucker. Originalrezept hier.

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Bannoffee pie und die Entdeckung der Doppelhelix

BannoffeeBannoffee PieRule, Britannia, Britannia rule the world! Nee, nicht wegen Kate und William und dem krakeelenden Spross. Wegen der Desserts, Leute, wegen diesem verdammten Händchen für Nachspeisen. Deshalb gehören die Engländer in den Himmel und sollen meinetwegen auch das nächste WM-Finale gegen Deutschland gewinnen. Da, ich hab’s gesagt!

Mir doch egal. Allein für dieses Kronjuwel – das Bannoffee [sprich: Ba-noff-fi] – haben sie es verdient.

Ok, ich mag in Sachen Süßspeisen nicht der objektivste Berichterstatter sein. Wenn es nach mir ginge, müsste man sich nicht lang mit dem Hauptgang aufhalten, sondern gleich zum Wesentlichen kommen, dem Dessert.

Aber Bannoffee verdreht jedem die Zunge.

Mousse au chocolat? Ja, nee, netter Versuch.

Tiramisu? Pfffff, stell Dich hinten an.

Götterspeise? Hallo-hoo?

B.a.n.n.o.f.f.e.e. is the real shit.

Und hier in Deutschland kennt es kaum einer! Was ist da los? Dieser Trick mit der Dose Milchmädchen, die nach zwei Stunden köcheln zu flüssigem Karamell wird – ich find’s irre.

Mein erstes Bannoffee hatte ich in einem portugiesischen, von einem britischen Ehepaar geführten Landhotel. Lange Jahre zogen ins Land. Sinnlose Jahre, denn ich hatte kein Bannoffee-Rezept. Und dann entdeckte ich es in einem Strandcafé auf Paros auf der Karte. Die Inhaber waren ebenfalls Briten. Ich pfiff die Mädels zurück, die schon Richtung Strand trabten und zwang sie, sofort Bannoffee zu essen.

And the rest is history. Seitdem ist das weltbeste Dessert fester Bestandteil jedes Party-Buffets in unserem Freundeskreis.

Und wer hat’s erfunden?

Ian Dowding Anfang der Siebziger Jahre. Damals Chefkoch des Hungry Monk (Hungry Monk – so süß, die Briten) in Sussex. Ursprünglich sollte das süße Goldstück „Blum’s coffee toffee pie“ heißen, bis jemandem die verkürzte Variante einfiel. Dowding mag mittlerweile nicht mehr über seinen Geniestreich reden: „Es ist ja nicht so, als hätte ich die Doppelhelix entdeckt.“ So bescheiden, der olle Dowding. Ich mein – wer braucht schon die Doppelhelix?

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Love, peace and energy: Schoko-Guarana-Bällchen

Schoko-Guarana-BaellchenLove-Energy-Baellchen

Love-Energy-Balls

Letztens auf diesem Hippiemusikfestival gab es Schokoladen-Guaranabällchen. Die Hippies machen ja immer so leckere vegane Sachen und die sollen auch noch tolle Wirkungen haben. Die Guaranabällchen hier z.B. machen wach, steigern die Leistung und sind angeblich aphrodisierend. Und sie schmecken fantastisch. Echt jetzt. Ein bisschen wie kalter Hund, bloß mit Datteln und Mandeln statt Keks.

„If someone thinks that love and peace is a cliche that must have been left behind in the Sixties, that’s his problem. Love and peace are eternal.

John Lennon

Guarana ist eine südamerikanische Lianenpflanze, die dreimal soviel Koffein enthält wie Kaffee. Sie wird als natürlicher Wachmacher bezeichnet. Schon die Indios zermahlten die Samen zu Pulver, kauten es oder tranken es aufgelöst in Wasser mit Honig. Durch die vielen Ballaststoffe und Rohfaser nimmt der Körper das Koffein langsamer auf als im Kaffee, so dass der Wach-Effekt mit Guarana länger anhält (bis zu sechs Stunden). Außerdem ist Guarana gesünder, weil es nicht direkt auf das Herz wirkt und magenfreundlicher ist. Es soll zudem leistungsfördernd wirken und Hungergefühle dämpfen (war bei den Bällchen definitiv nicht der Fall).

Guarana-Pulver bekommt ihr im Reformhaus. Wer nur love, peace und harmony möchte, kann auf das Guarana in den Bällchen aber auch verzichten, dann fehlt der Koffein-Effekt, der Geschmack bleibt derselbe. Weiterlesen

Pretty in pink: Erdbeer-Rhabarber-Limonade mit Minze

erdbeer-rhabarber-limonade

rhabarber-limoWeiter geht’s mit sommerlichen Picknick- und Grillrezepten. Diese Limonade sieht von außen harmonisch rosarot aus, aber drinnen herrscht ordentlich Competition: Erdbeere und Rhabarber streiten um die Geschmackshoheit. Ich kann mich nicht richtig entscheiden, wer gewinnt, ist ja auch egal, hauptsache es ist pink, schmeckt lecker und ist voller Vitamine. Sollen die doch ihre Eitelkeiten austragen. Dafür hier unnützes Wissen zum Schlaumeiern: 1. Die Erdbeere ist keine Beere, sondern eine Sammelnussfrucht. 2. Der Rhabarber ist kein Obst, sondern ein Gemüse.

Ihr müsst euch allerdings beeilen, in ein paar Wochen heißt es schon wieder bye bye, Rhabarber! Weiterlesen

Trifle-Rezept mit Pfirsich, griechischem Joghurt und Minze

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trifle-pfirsichHier kommt ein super flinkes Dessertrezept, ein echter Quickie: In 10 Minuten fix und fertig auf dem Tisch! Und wer glaubt, dass Schnelligkeit nicht zusammen geht mit gutem Geschmack, der irrt. Das hier ist genauso lecker wie es klingt. Ich sage nur KEKSBODEN! Was das Besondere an dem Dessert ist: Die Minze bringt ordentlich frischen Pepp in die Sache. Und wie alle Trifles ist auch dieser eine echte Schönheit. Braucht ihr noch mehr Gründe sofort in die Küche zu stürmen und das Ding zu rocken?

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