Top5 Must eats in der Türkei – ganz schön süß, die Türken!

Merhaba! Frisch zurückgekehrt aus dem Türkei-Urlaub. Zwei Wochen lang fabelhafte Temperaturen und keine Wolke am Himmel. Das nenne ich goldener Oktober! Dass in der Türkei Döner, Kebab und Pide auf einen warten, wusste ich vorher schon, aber diese Top5 waren meine Entdeckungen in diesem Urlaub. Natürlich ohne Anspruch auf Objektivität, die Auswahl tendiert leicht zur süßen Seite des Lebens.

1. Gözleme, türkischer Pfannkuchen

goezeleme_tuerkischer_pfannkuchen

goezeleme

Türkischer Pfannkuchen aus Yufka-Teig mit wahlweise herzhaftem oder süßem Innenleben. Mein Favorit: Spinat, Käse und Kräuter-Füllung. Geht super als Frühstück oder Snack zwischedurch. Der Teig wird aus Mehl, Wasser und Salz gemacht und der Pfannkuchen auf einer nach oben gewölbten Platte gebacken. Oben die vier Frauen, die auf dem Markt Goezeleme im Akkord produzierten.

2. Manti [sprich: Mante]

manti_tuerkisch

Türkische Ravioli, die mit einer Sauce aus Joghurt, Minze und Knoblauchserviert werden. Gefüllt mit Hackfleisch (meist vom Lamm), Linsen oder Kichererbsen. Sie ähneln den chinesischen dumplings, werden ebenfalls nur kurz in heißem Salzwasser aufgebrüht. Gibt es in jedem Supermarkt zan der Frischetheke zu kaufen, in Restaurants habe ich sie nur einmal auf der Karte gesehen.

3. Baklava

baklava

Die Türken können Süßigkeiten. Genau wie die Italiener, Portugiesen und Engländer. Ich wurde definitiv im falschen Land geboren, da ist irgendwas in der Reinkarnationskette schief gelaufen. Baklava ist dieses supersüße Gebäck aus Blätterteig, Honig und Pistazien oder anderen Nüssen. In den großen Supermärkten wie Migros oder Kipa gibt es eine Theke allein für dieses Himmelszeug. Schmeckt gekühlt am besten, finde ich. Allerdings reicht ein Stückchen aus, um den Nasch-Drang zu befriedigen, auch wenn mich die Türken immer ausgekichert haben, wenn ich nur zwei oder vier Stück orderte.

4. Ülker Zartbitterschokolade mit Pistazien

schokolade_pistazien

Diese Zartbitterschokolade ist der Hit: Dunkel, nicht zu süß je nach Wahl mit 54% oder 60% Kakaoanteil und reichlich Pistazien gespickt. Ein Täfelchen kostet knapp einen Euro, weswegen ich das Supermarktregal geleert habe und 20 Vorratstäfelchen jetzt in meinem Eisfach liegen. Es gibt auch eine Nestlé-Variante, aber aber diesen fiesen Konzern wollen wir nicht unterstützen, lieber die türkische Variante kaufen.

5. Türkischer Kaffee mit Lokma

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Noch was für den süßen Zahn: Türkischer Mokka wird in einer kleinen Tasse wie Espresso siedendheiß getrunken oder besser: geschlürft. Für deutsche Gaumen ist der untere Kaffeesatz eine harte Nummer, Türken finden das jedoch das Beste am ganzen Kaffee. Das Kaffeesatzlesen gehört fest zur türkischen Kultur. Dazu soll man die ausgetrunkene Tasse mit der Untertasse bedecken, umdrehen und nach zehn Minuten ist der kalte Kaffeesatz nach unten gelaufen. Aus dem entstandenem Muster lässt sich die Zukunft vorhersagen.

Zum Mokka wird Lokma gereicht, eine weiche, in Puderzucker gewältze Süßigkeit aus gekochtem Sirup mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Ich mochte Minze am liebsten. Es gibt aber auch Zimt, Rosenwasser, Limone oder Orange.

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