Und der Kabeljau so: „Was mach ich hier eigentlich mit dem ganzen Grünzeug im Ofen?“

fisch-nach-thai-artUnd ich so: „Entspann Dich, Fisch, es sind nur 15 Minuten. Lass mal das olle Grünzeug ordentlich auf Dich einwirken, dann haben wir alle was davon.“

Ich wohne in Hamburg-Altona, laut Stadtgeschichte war dieser Ort mal der größte Industriestandort für Fisch in Deutschland! Also: Fisch verpflichtet – und daher gibt’s bei uns jetzt häufiger mal Meerestier. Das Schuppentier muss sich dann damit anfreunden, sich in einer für ihn ungewohnten Kräuterumgebung in Alufolie gepackt im Ofen wiederzufinden. Wie z.B. der Kabeljau letztens, den gab es nämlich à la asiatischer oder besser gesagt Thai Art: Mit Koriander, Kokos, Chili, Limette. Dann in den heißen Ofen und 15 Minuten später kommt er mit thailändischem Einschlag sehr lecker wieder heraus. Und so geht das …

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Thai Fish Cakes – exotische Fischfrikadellen

Thai Fishcakes - exotische FischfrikadellenFish Cakes – oder Tod Mun Pla – sind in Thailand ein traditionelles, super beliebtes Street food, das in den unzähligen Garküchen und Ständen verkauft wird. Meist bekommt man 5-10 Stück in einer kleinen Plastiktüte serviert, mit Chilisauce und etwas Gurkensalat darüber. Ich habe Fish Cakes allerdings zum ersten Mal in einem Restaurant auf Koh Phangan probiert, als wir dort letztes Jahr zum Valentins-Dinner waren. Seitdem sind wir ziemlich verrückt nach den exotischen Fischfrikadellen. Dabei sind sie leicht zu machen, günstig und um nichts in der Welt zu vergleichen mit den deutschen Fischfrikadellen oder gar Fischstäbchen. Durch die exotischen Zutaten wie Kokosmilch, Koriander und Kaffirblättern lösen sie eine kleine Geschmacksexplosion aus.
Üblicherweise werden die Cakes mit Kartoffeln gemacht. Ich habe sie diesmal durch Couscous ersetzt und fand das viel besser. Couscous ist geschmacksneutraler und lässt den anderen Zutaten höflich den Vortritt.

Thai Fishcakes with Cucumbersalad

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