Ein Blech voll Glück – Süsskartoffeln mal anders kochen

Süsskartoffeln vom Blech

Süsskartoffeln vom Blech

Gestern Abend hatten wir Besuch von einer sehr entfernten Verwandten der Kartoffel – der Batate. Abgesehen vom Nachnamen haben die beiden nicht viel gemein. Ursprünglich stammt dieses vitaminreiche Windengewächs aus Südamerika, ist aber mittlerweile in Afrika, Asien und Europa beliebt. Sie lässt sich auf viele verschiedene Arten zubereiten, im Ofen, gekocht, als Chips oder Pommes, als leckeres Püree. Sogar die Blätter des Gewächses lassen sich als Gemüse – ähnlich wie Spinat – verzehren. Gebackene Süßkartoffeln kommen in den USA zum traditionellen Thanksgiving-Dinner auf den Tisch.

Servierfertige Süßkartoffeln

Servierfertige Süßkartoffeln

Seit dem geschmorten Kürbis letzte Woche bin ich auf den Geschmack gekommen, Dinge im Ofen zu garen. Es ist schön einfach, lässt sich prima vorbereiten, wenn Gäste kommen: Kartoffeln putzen, vierteln, mit Öl und Meersalz einreiben und ab in den heißen Ofen. Nach 25 Minuten kommen sie außen knusprig und innen weich wieder heraus. Fanden alle gut. Oder ODER???

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Schweiz: Rösti mit Bratwurst

schweizer roesti

Kalt ist es in Hamburg. Und die Kälte ist nicht wie letzte Woche von der netten Sorte, der mit Sonne und trockener Luft und so.  Nee,die hier ist feucht, kriecht die Ärmel hoch und macht es sich da bequem. Allerhöchste Zeit sich aufzuwärmen! Ich habe gestern ein Gericht aus einer richtig kalten Region machen wollen, weil die Menschen da ja wissen, was der Körper dann braucht. Grönland fiel leider raus, weil Edeka weder Robben- noch Walfleisch im Tiefkühler hat. Pah, von wegen gut sortiert! Also ein anderes Land … wer hat es denn mal richtig kalt? Die Schweizer! Ja, richtig. Oben auf dem Berg wirds oft eisig und da kommt so ein Kohlenhydratschwung gerade recht, um ordentlich was zuzusetzen. Übrigens werden Rösti nicht nur in den Alpen angeboten. Das Schweizer Nationalgericht stand auf jeder Lodge auf der Speisekarte, die wir im Himalaya besuchten. Rösti mit Spiegelei oben drauf. Aber die Nepali konnten die Rösti nicht so richtig (warum bleiben sie nicht bei ihren wunderbaren Momos?), deshalb schielen wir für das Rezept in die Schweiz. Allerdings habe ich mir erlaubt, die Rösti mit ein bisschen scharf und Apfel aufzupeppen. Und weil ein Rösti allein noch keine volle Mahlzeit darstellt (zumindest nicht für den Mann), gibts dazu ne flotte Bratwurst und Rotweinsauce. Auf geht’s! Weiterlesen