Grillsauce, die Zweite: Paprika-Koriander-Dip

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Ottolenghi-sauce-paprikaWisst ihr, warum die Südländer alle so entspannt sind? Weil die nicht bei jedem Sonnentag panisch werden, um ja das BESTE aus diesem Tag rauszuholen. Wenn in Hamburg mal 25 Grad angekündigt sind, fängt mein Herz an zu rasen, weil ich fieberhaft überlege, wo zum Teufel ich den verbringen möchte. Segeln auf der Alster? Grillen am Alten Schweden? Radtour ans Falkensteiner Ufer? Ausflug in die Boberger Dünen? Hiiiiiilfe! Wie gut, dass wenigstens die Nahrung fest steht: Die Paprikasauce vom israelischen Starkoch Yotam Ottolenghi zum Beispiel. Die bezirzt jedes Steak mit orientalischem Zauber. (Geht aber auch prima zusammen mit Falafel, einfach Joghurt und Salat.) Eigentlich ein Zwilling der Harissa, bloß dieser hat mehr Koriander, also mehr Orient und Zack. Und dass der smarte Herr Ottolenghi die Paprika nach dem Ofen-Aufenthalt nicht schält, sondern mit der weichen Schale verarbeitet.

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Grillsauce, die Erste: Ananas-Salsa

Ananassalsa-grillsauceHeute nur ein schneller Post für eine schnelle Grillsauce: Am Freitag haben wir am Elbstrand angegrillt. Eigentlich ziemlich traurig, dass es wegen des blöd gelaunten Wettergottes erst im Juni dazu kam. Nun denn. Dafür haben sich alle umso mehr gefreut. Die Ananas-Salsa passt sehr gut zu Fleisch (außer Würstchen) und Scampi-Spießen. Sie ist scharf und fruchtig und schmeckt dank der Minze ein bisschen nach Asien.

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Thailand: Einfache Erdnusssauce z.B. mit gedünstetem Kabeljau

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erdnuss-sauceMit Erdnusssauce ist es wie mit dem FC Bayern oder dem Grand Prix d’Eurovision: Man liebt’s oder hasst es. In diesem Haushalt wird die Sauce geliebt (und der FC Bayern … nun ja), deshalb ist das große Glas, das ich vor ein paar Tagen in den Kühlschrank stellte, auch bis auf den Bodensatz leer. Klassischerweise serviert man Thai Erdnusssauce ja gern mit Hähnchen Satay (heißt eigentlich nur soviel wie „Huhn auf Bambusstöckchen gegrillt“). Ich habe gestern Abend gedünsteten Fisch dazu gemacht, mit Couscous und grünem Gurkensalat. Simpel, aber kam super an.

Das Rezept für den gedünsteten Fisch folgt, hier erstmal das Rezept für die original thailändische Erdnussauce – einfach und schnell gemacht. Das Rezept habe ich von dem wundervollen Thai Cookingblog She Simmers.

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Thailand: Chili Paste in 20 Minuten selbstgemacht

Chili-Paste-selbstgemachteChili Paste heißt auf Thailändisch Nam Prik Pao und wird zu vielen Gerichten serviert. Üblicherweise nimmt die Herstellung der süß-scharfen Paste viele Stunden aufwändige Arbeit in Anspruch, dieses Rezept ist sozusagen die europäische Schmalspurvariante und trotzdem super lecker! Mit nur fünf Zutaten und ungefähr 20 Minuten Zeitaufwand investiert ihr in ein kleines Glas voll langhaltendem Saucen-Glück. Wem das Endergebnis zu scharf ist, kann die Chili Paste mit etwas Joghurt vermischen und mildern (wahrscheinlich würde jeder Thai hier erschrocken zittern – entschuldigung dafür). Die Paste peppt gebratenen Reis, Nudeln, Fleisch und Fisch auf – geht alles, probiert es aus!

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Exotische Sauce für Fleisch und Fisch mit Tomaten, Zitronen und Koriander

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hackbällchen-frikadellen-sauceGestern gab es schon wieder Fleischbällchen. Ich probier ja grad mal so rum mit den kleinen Jungs, was die so alles können, wenn man sie in verschiedene Geschmacksrichtungen schubst. Die von gestern gingen in Richtung Indien mit viel Marsala, Chili und Koriander. Sie waren der Star des Abends! Obwohl – ohne die Sauce wären sie nichts gewesen, n-i-c-h-t-s. Fleisch ist nie gut ohne Sauce. Die Oscar-Rede eines Fleischbällchens ginge in etwa so: „All das hätte ich nie erreicht ohne meinen großen Unterstützer – die SAUCE!“ Applaus, Applaus, ein paar Tränen.

Also, wie wäre es mit einer fruchtigen, scharfen, saftigen Sauce, die euer Fleisch aufmöbelt? Dann bitteschön, hier der Gewinner: Tomaten-Zitronen-Koriander-Sauce!

In einem Glas hält sie sich mehrere Tage im Kühlschrank.

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