Rote Bete Carpaccio mit Ziegenkäse – und was das mit den harten 80ern zu tun hat

rote-bete-carpacchio

Lecker, gesund und kalorienarm. Die perfekte Vorspeise. Sie regt den Appetit an, aber macht nicht satt. Und dann der Name, der nach soviel Aufwand und Können klingt. Auf die Frage „Was gibt’s denn heute?“, könnte man ganz lässig entgegnen: „Ach, nur rote Bete Carpaccio …“

Beim Essen kamen wir zu dem philosophischen Schluss, dass rote Bete eine Sache für Erwachsene ist. Genauso wie Zucchini, Oliven, Kaffee oder Zigaretten. Wenn Kinder sie probieren, verziehen sie erstmal die Schnute. Der Geschmack ist herb und eigenartig (schmeckt eigenlich, wie ich mir einen Löffel Erde vorstelle). Erst später – oder nach mehrmaligem Probieren – hat man den Dreh raus.

Daher finde ich, es handelt sich um Kindemisshandlung, wenn man – wie meine Freundin Miri – als Kind im Hort zum Essen von Rote Bete Suppe gezwungen wurde. Rote Bete Suppe! Als Kind!

Das geht nicht. Aber das waren die harten Achtziger. Gott sei Dank, sie sind vorbei, auch wenn ein paar Fledermausärmel da draußen das Gegenteil beweisen wollen.

Ihr könnt das ganze auch als Rohkost servieren, dann behaltet ihr die ganzen tollen Vitamine. In der roten Knolle stecken nämlich reichlich Vitamin B, Kalium, Folsäure und Eisen. Wenn ihr die Knollen kocht – schneidet sie nicht klein, sondern werft sie in einem Stück ins Salzwasser. Sonst bluten die Früchte nämlich aus und verlieren Geschmack. Außerdem Vorsicht: Die Rote Bete färben nach dem Kochen ganz schön ab. Weiterlesen